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Daytrading-Erfolg: Über 5,2 % Gewinnmitnahme an nur EINEM Tag! 👑📈

Ein Handelstag. Ein klarer Plan. Ein Leerverkauf. Und am Ende eine realisierte Gewinnmitnahme von über 5,2 Prozent.

Genau solche Tage zeigen für mich, warum mich die Börse und insbesondere das aktive Trading seit Jahren faszinieren.

In dieser Woche konnte ich als Daytrader eine interessante Marktbewegung im Drone-Markt für einen Leerverkauf nutzen.

Das Entscheidende dabei:

Ich setzte nicht auf steigende Kurse.

Ich setzte auf FALLENDE Kurse. 📉

Und die Strategie ging auf.

Innerhalb nur eines Handelstages konnte ich die Position wieder schließen und dabei eine Gewinnmitnahme von über 5,2 Prozent realisieren.

+5,2 % AN EINEM TAG! ✅️

Das klingt spektakulär – und natürlich freue ich mich über einen erfolgreichen Trade.

Aber gerade beim Daytrading gehört für mich noch etwas anderes dazu:

Ein einzelner Gewinn macht noch keinen erfolgreichen Trader.

Entscheidend sind Strategie, Konsequenz, Risikomanagement und vor allem die Fähigkeit, auch einmal NICHTS zu tun, wenn die passende Gelegenheit fehlt.

Leerverkauf: Geld verdienen, wenn ein Kurs fällt?

Für Menschen, die sich mit der Börse bislang hauptsächlich über langfristige Aktieninvestments beschäftigt haben, klingt das zunächst ungewöhnlich.

Normalerweise funktioniert die Vorstellung vom Aktienhandel ziemlich einfach:

Günstig kaufen → später teurer verkaufen → Gewinn.

Bei einem Leerverkauf ist die grundsätzliche Richtung umgekehrt.

Der Trader positioniert sich für einen fallenden Kurs. Entwickelt sich der Markt anschließend tatsächlich entsprechend, kann die Position mit Gewinn geschlossen werden.

Damit eröffnet sich für einen aktiven Trader eine interessante Möglichkeit:

Nicht nur steigende Märkte können Chancen bieten.

Auch fallende Kurse können handelbar sein.

Natürlich gilt genauso die andere Seite:

Bewegt sich der Kurs gegen die Position, entstehen Verluste.

Und gerade Leerverkäufe können erhebliche Risiken beinhalten. Deshalb gehören solche Trades für mich in die Kategorie:

Analysieren. Entscheiden. Absichern. Überwachen.

Nicht:

Raten. Hoffen. Beten. 😎

Warum gerade der Drone-Markt?

Der internationale Drone-Sektor hat in den vergangenen Jahren enorm an Aufmerksamkeit gewonnen.

Drohnen sind längst nicht mehr nur fliegende Kameras für spektakuläre Urlaubsvideos.

Industrie.

Inspektion.

Vermessung.

Logistik.

Sicherheit.

Verteidigung.

Infrastruktur.

Die Einsatzmöglichkeiten wachsen – und damit wächst teilweise auch die Aufmerksamkeit der Kapitalmärkte.

Wo viel Aufmerksamkeit herrscht, entstehen allerdings häufig auch starke Kursbewegungen und hohe Bewertungen.

Und genau dort wird es für mich als Daytrader interessant.

Denn beim kurzfristigen Trading interessiert mich nicht ausschließlich die Frage:

„Ist dieses Unternehmen langfristig gut?“

Die entscheidende Frage kann vielmehr lauten:

„Was macht der Kurs JETZT?“

Eine hervorragende Firma kann kurzfristig eine überkaufte Aktie haben.

Eine langfristig interessante Branche kann an einzelnen Tagen deutliche Kursverluste erleben.

Und genau diese kurzfristigen Bewegungen sind das Spielfeld des Daytradings.

LONG oder SHORT? Mir ist die Richtung zunächst egal! 📈📉

Das ist einer der größten Unterschiede zwischen einem klassischen langfristigen Investor und einem kurzfristig orientierten Trader.

Als Investor möchte ich grundsätzlich Unternehmen oder andere Assets finden, von deren langfristiger Entwicklung ich überzeugt bin.

Beim Daytrading ist die Betrachtungsweise eine andere.

Hier geht es für mich wesentlich stärker um:

KURSE. MOMENTUM. VOLATILITÄT. TIMING. RISIKO.

Steigt der Markt und ich erkenne eine für mich interessante Konstellation?

LONG kann interessant sein.

Sehe ich dagegen kurzfristiges Abwärtspotenzial?

Dann kann SHORT interessant werden.

Ich muss mich nicht emotional in eine Aktie verlieben.

Im Gegenteil.

Emotionen können beim Trading ziemlich teuer werden.

Der wichtigste Moment war nicht der Einstieg – sondern der AUSSTIEG!

Bei einem Gewinn von über 5,2 Prozent innerhalb eines Tages könnte man natürlich denken:

„Warum verkaufen? Vielleicht werden daraus morgen 7, 10 oder sogar 15 Prozent!“

Genau dort beginnt für mich eine der gefährlichsten Fallen an der Börse:

GIER.

Ein Gewinn auf dem Bildschirm ist zunächst einmal ein Buchgewinn.

Erst wenn eine entsprechende Position geschlossen wurde, ist die Gewinnmitnahme tatsächlich realisiert.

Natürlich kann es anschließend weiter in die gewünschte Richtung gehen.

Dann hätte man theoretisch noch mehr verdienen können.

NA UND?

Niemand erwischt dauerhaft das perfekte Hoch und das perfekte Tief.

Mein Ziel besteht nicht darin, bei jedem Trade den letzten möglichen Euro aus einer Bewegung herauszuquetschen.

Mein Ziel lautet vielmehr:

Chancen erkennen, Risiken kontrollieren und Gewinne auch tatsächlich mitnehmen.

Und genau das ist bei diesem Trade gelungen.

+5,2 % an einem Tag bedeutet NICHT +5,2 % jeden Tag!

Das möchte ich ausdrücklich dazusagen.

Wer jetzt mathematisch anfängt, 5,2 Prozent auf jeden Handelstag eines Jahres hochzurechnen, landet sehr schnell in einer vollkommen unrealistischen Traumwelt. 😄

Daytrading funktioniert nicht so.

Es gibt starke Tage.

Es gibt schwache Tage.

Es gibt Verlusttrades.

Es gibt Tage ohne Trade.

Und es gibt Situationen, in denen die beste Entscheidung des gesamten Tages darin besteht:

Den verdammten BUY- oder SELL-Button einfach NICHT anzufassen.

Deshalb dokumentiere ich einen solchen erfolgreichen Handelstag gerne.

Aber ich würde niemals behaupten, dass daraus eine garantierte oder dauerhaft reproduzierbare Tagesrendite entsteht.

Für mich bedeutet Daytrading: FOCUS. DISCIPLINE. EXECUTION. 👑

Ich mag schnelle Entscheidungen.

Ich mag Märkte.

Ich mag Zahlen.

Und ich mag Situationen, in denen Analyse und Entscheidung unmittelbar aufeinandertreffen.

Aber gerade deshalb braucht Daytrading aus meiner Sicht eines ganz besonders:

DISZIPLIN.

Nicht jeder Kursrückgang ist automatisch eine Short-Chance.

Nicht jeder Kursanstieg muss gekauft werden.

Und nicht jeder Trade funktioniert.

Deshalb besteht professionelles Denken für mich nicht darin, ständig recht haben zu wollen.

Es besteht darin, vorher zu wissen:

Was mache ich, wenn ich FALSCH liege?

Wo liegt mein Risiko?

Wann steige ich aus?

Wann nehme ich Gewinne mit?

Und wann lasse ich eine Gelegenheit einfach vorbeiziehen?

Das ist für mich der wesentlich spannendere Teil des Tradings.

PLAN. ANALYSE. ENTSCHEIDUNG. ERFOLG. ✅️

Der aktuelle Trade im Drone-Markt war genau eine solche Gelegenheit.

Leerverkauf eröffnet.

Marktentwicklung beobachtet.

Position geschlossen.

Über 5,2 Prozent Gewinnmitnahme innerhalb eines Handelstages realisiert.

Fertig.

Kein Grund, jetzt größenwahnsinnig zu werden.

Aber definitiv ein Grund, sich über einen gelungenen Trade zu freuen. 👑

Denn am Ende gilt für mich an der Börse genauso wie im Unternehmertum:

FOCUS. DISCIPLINE. EXECUTION.

Und morgen?

Beginnt das Spiel wieder bei NULL.


MARCUS WENZEL
Investor | Unternehmer | Daytrader

100 % SELFMADE MACHER. 👑

MWE SINCE 2009.

MWE GRUPPE AACHEN (D).

INVESTOR-AACHEN.DE | MARCUSWENZEL.COM

Hinweis: Dieser Beitrag dokumentiert eine persönliche Trading-Erfahrung und stellt weder Anlageberatung noch eine Empfehlung zum Kauf, Verkauf oder Leerverkauf bestimmter Finanzinstrumente dar. Daytrading und insbesondere Leerverkäufe sind mit erheblichen Verlustrisiken verbunden. Frühere bzw. einzelne Trading-Ergebnisse sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.


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